Ein lang
gehegter Wunsch
wird Wirklichkeit

Zurück zu den Wurzeln in einem Haus aus Vollholz

Bauort

Tecklenburger Land, Deutschland

Architekt

Architekturbüro Schröder, Ibbenbüren

Zimmerei

ALFRA GmbH, D-32429 Minden

Materialmengen holzius

34,58 m³ Vollholz-Wandelemente, 20,56 m³ Vollholz-Decken- und -Dachelemente

Holzarten

Fichte, Eiche, Douglasie

CO2-Speicherpotenzial

ca. 48 Tonnen

Die Sehnsucht nach einem Leben im Grünen

Im Tecklenburger Land hat sich eine naturverbundene Bauherrin ihren lang gehegten Wunsch nach einem eigenen Holzhaus erfüllt.

Aufgewachsen in ländlicher Umgebung, verbrachte die Bauherrin schon als Kind viel Zeit in der Natur. Während ihres Studiums und ihrer anschließenden beruflichen Tätigkeit lebte sie viele Jahre in verschiedenen deutschen Großstädten. Doch der Wunsch, in ihre Heimat zurückzukehren und wieder im Grünen zu leben, wurde zunehmend stärker.

„Ich habe immer die Nähe zur Natur gesucht. Nach den vielen Jahren in Großstädten wollte ich wieder aufs Land. Ich habe mir ganz bewusst eine ländliche Umgebung gesucht, weil ich genau dort leben wollte“, erzählt die Bauherrin.

Als sich die Möglichkeit bot, beruflich wieder in die Heimat zurückzukehren, begann die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Dabei spielte auch ein weiterer Mitbewohner eine wichtige Rolle: ihr Hund. Für ihn sollte das neue Zuhause ausreichend Platz und einen großen Garten bieten, in dem er sich frei bewegen kann.

Der Traum vom eigenen Holzhaus

Der Wunsch, einmal in einem Holzhaus zu leben, begleitet die Bauherrin bereits seit ihrer Kindheit.

„Ich wollte schon immer ein Haus aus Holz haben. Aber nicht einfach nur ein Haus in Holzständerbauweise, sondern ein richtiges Vollholzhaus, in dem man das massive Holz auch im Inneren sieht und spürt. Mir war wichtig, von diesem natürlichen Material umgeben zu sein.“

Auf dem Grundstück befand sich ursprünglich ein älteres Wohngebäude, in dem die Bauherrin bereits gewohnt hatte. Dieses wurde schließlich abgetragen, um Platz für den Neubau zu schaffen. Die Vorstellungen für das neue Zuhause waren zu diesem Zeitpunkt schon sehr konkret. Gemeinsam mit ihrer Familie hatte sie sich intensiv mit dem Grundriss und der gewünschten Raumaufteilung beschäftigt.

Die Entscheidung für holzius

Im Zuge der umfangreichen Recherche stieß die Zwillingsschwester der Bauherrin auf das Südtiroler Unternehmen holzius. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Bauherrin bereits beinahe für eine andere massive Holzbauweise entschieden. Doch die besondere Konstruktion der holzius-Vollholzelemente überzeugte sie auf Anhieb.

„Als ich mir die Bauweise angesehen habe, war ich sofort begeistert. Besonders schön fand ich die Optik der Wände, bei denen das Holz senkrecht steht, also so, wie der Baum gewachsen ist. Dass die Elemente außerdem ohne Leim und Metall auskommen, fand ich von Anfang an genial.“

Um sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, besichtigte sie zwei Baustellen, auf denen holzius-Häuser errichtet wurden. Die natürliche Ausstrahlung der massiven Holzwände und die Möglichkeiten der architektonischen Gestaltung bestätigten ihre Entscheidung.

Setzungsfreie Bauweise eröffnet architektonische Möglichkeiten

Neben den natürlichen Materialien und der besonderen Oberflächenwirkung war es vor allem eine konstruktive Eigenschaft, die den Ausschlag für holzius gab: die Formstabilität der Vollholzwände. Während das holzius-Vollholzsystem zusätzliche gestalterische und funktionale Freiheiten eröffnet, müssen bei traditionellen Blockbauweisen Setzungsbewegungen des Holzes berücksichtigt werden.

„Das war für mich einer der größten Vorteile, denn das hat beispielsweise Auswirkungen auf Fenster und Installationen. Mit dem holzius-Vollholzsystem ist vieles einfacher und Fenster lassen sich auch optisch modern integrieren“, erklärt die Bauherrin.

Lichtdurchflutete Räume und natürliche Geborgenheit

Die helle, großzügige Raumwirkung in Verbindung mit den sichtbaren Vollholzwänden überrascht viele Besucherinnen und Besucher.

„Manche haben sich das Haus innen viel dunkler vorgestellt, mit kleinen Fenstern, so wie man sich ein traditionelles Holzhaus vielleicht vorstellt. Wenn sie dann hereinkommen, sind sie überrascht, wie hell und großzügig alles ist. Und fast alle sagen als Erstes, wie wunderbar es hier nach Holz duftet.“

„Ich liebe den Wald. Hier bin ich gewissermaßen die ganze Zeit von Holz umgeben. Es hat eine Wärme, die man bei verputzten Wänden so nicht empfindet. Ich fühle mich hier einfach geborgen und richtig zu Hause.“

Ein Lieblingsplatz für zwei

Einen besonderen Stellenwert nimmt der Kamin im offenen Wohnbereich ein. Der als Speicherofen ausgeführte Kamin dient zugleich als Wärmequelle des Hauses. Durch seine zweiseitige Ausführung ist das Feuer sowohl vom Wohnbereich als auch von der Küche und dem Essbereich aus sichtbar.
Vor allem in den Wintermonaten ist der gemütliche Sessel am Kamin der bevorzugte Rückzugsort der Bauherrin. Dort lässt sich das Feuer beobachten und die behagliche Atmosphäre des Holzhauses besonders intensiv genießen. Allerdings ist dieser Platz nicht immer frei. Denn auch ihr Hund hat ihn längst zu seinem Lieblingsplatz erklärt.

„Wir haben beide denselben Lieblingsplatz. Wenn ich nicht dort sitze, liegt meistens mein Hund im Sessel. Dann muss ich ihn erst einmal bitten, mir ein bisschen Platz zu machen“, erzählt die Bauherrin schmunzelnd.

 

Von der Planung zur Umsetzung in wenigen Monaten

Als die Entscheidung für holzius fiel, waren die Vorstellungen für den Grundriss bereits weitgehend ausgearbeitet. Die detaillierten technischen Planungsvorgaben ermöglichten dem Architekten eine zielgerichtete Ausarbeitung der erforderlichen Unterlagen. Besonders positiv überraschte die Bauherrin die vergleichsweise kurze Zeitspanne zwischen der Kontaktaufnahme und dem Beginn der Umsetzung. „Wir hatten nur wenige Gespräche und haben die Pläne abgestimmt. Danach ging alles unglaublich schnell und reibungslos.“ Nach Erinnerung der Bauherrin vergingen vom ersten Kontakt mit holzius bis zum Beginn der Montage nur ungefähr drei Monate. Die kurze Realisierungszeit war für sie besonders erfreulich, da sie nach dem Abriss des alten Gebäudes vorübergehend wieder bei ihren Eltern wohnte.

Als der Wald mit nur zwei Transporten ankam

Mit der Montage der vorgefertigten Vollholzelemente wurde die ALFRA Holzbau GmbH unter der Leitung von Geschäftsführer Alexander Enns beauftragt. Dank präziser Vorfertigung und perfekter Logistik konnten alle Bauteile mit nur zwei Transporten angeliefert und in der richtigen Reihenfolge montiert werden. Beeindruckend war vor allem das Bautempo: Die Montage der Vollholzelemente erfolgte innerhalb von nur vier Tagen. Von der Bodenplatte bis zur Fertigstellung vergingen insgesamt lediglich rund sechs Wochen.

„Das war für mich ein unglaublicher Glücksfall. Die Mitarbeiter von ALFRA Holzbau sind hervorragende Handwerker. Wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden, und die Zusammenarbeit war einfach perfekt.“

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